24 „Oh! Oh!“ rief Dougal in der hoͤchſten Beſtuͤrzung, „kanns nicht thun,— kanns nicht thun,— laßt mich lie⸗ ber haͤngen.“
„Haͤngen? das kann geſcheben,“ ſagte der Ofſizier; „Euer Blut uͤber Euch.— Corvoral Cramp,— macht Ihr den Profoßen,— fort mit ihm.“ 3
Der Corporal hatte indeß dem armen Dougal immer einen Strick vor den Augen ſpielen laſſen. Er warf ihn nun dem armen Suͤnder um den Hals, und ſchleppte ihn mit Huͤlfe von zwei Soldaten bis an die Thuͤre, da aber kam der Schrecken des Todes uͤber ihn, und er rief:„Halt, Ihr Herrn, halt,— ich will thun, was der Herr verlangt, — halt!“
„Fort mit dem Kerl,“ ſagte Jaroie;„jezt verdient er das Haͤngen mehr, wie vorher,— fort mit ihm, Corpo⸗ ral,— warum nehmt Ihr ihn nicht mit fort?“
„Ich daͤchte, mein edler Herr!“ ſagte der Corporal⸗ „wenn Ihr ſelbſt gehaͤngt werden ſolltet, ſo waͤret Ihr nicht ſo verdammt eilig.“.
„Dieß Zwiſchengeſpraͤch verhinderte mich, zu hoͤren,
was zwiſchen dem Gefangenen und dem Hauptmann vor⸗ gleng, aber ich hoͤrte den erſten leiſe kraͤczen:„und Ihr werdet nicht verlangen, daß ich weiter gehe, als bis ich Euch gezeigt habe, wo Mae Gregor iſt?— Au! Au!“ „Schweigt mit Eurem Geheul, Schurke! nein, ich gebe Euch mein Wort, ich will nicht verlangen, daß Ihr weiter gehen ſollt.— Korporal, laßt die Leute antreten vor dem Haufe. Man ſoll die Pferde dieſer Herrn herausfuͤhren, ſie muͤſſen mit uns. Ich kann keine Leute entbehren, um
ſie hier bewachen zu laſſen. Kommt, Burſche, unter's Ge⸗
wehr.“
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