abwendend, der ihn anreden wollte,„der Dienſt, der mir obliegt, laͤßt mir keine Zeit zu muͤßigen Unterſuchungen.“
„Gut, gut,“ ſagte dieſer;„ſo mags denn nach Eurer Pfeife gehen, aber ſeht Euch wohl vor, ob ich Euch nicht danach tanzen laſſe, ehe aller Tage Abend iſt.“
Eine eifrige Berathung erfolgte nun zwiſchen dem Offizier und den Hochlaͤndern, aber ſo leiſe, daß ich un⸗ moͤglich etwas verſtehen konnte. Sobald ſie zu Ende war, verließen alle das Haus. Nach ihrer Entfernung ſagte Jarvie:„Dieſe Hochlaͤnder ſind von den weſtlichen Clans, und ihre Haͤnde ſind eben ſo wenig ſauber, als die ihrer Nachbarn, wenn's wahr iſt, was man ſagt,— da kom⸗ men ſie nun, um gegen den armen Robin zu fechten, wei ſie einen alten Groll gegen ihn und ſeinen Stamm haben. — Da ſind nun die Grahames, die Buchanans und der Landadel von Lennor, alle beritten und geruſtet.— Ich weiß wohl, warum ſie ſtreiten, und tadle ſie nicht darum, — niemand verliert gern ſein Vieh,— und nun vollends auch die Soldaten. Der arme Robin wird alle Haͤnde voll zu thun haben, bis die Sonne uͤber den Huͤgel heraufkommt. — Es iſt wohl Unrecht fuͤr einen Rathmann, etwas gegen den Lauf des Rechts zu wuͤnſchen, aber, der Henker ſoll mich holen, es wuͤrde mir das Herz nicht brechen, wenn ich hoͤrte, Rob habe ihnen allen ihren Lohn gegeben.“


