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„Wie kommt Ihr zu dieſem Brief?“ fragte mich der Offizier.
Ich dachte nicht daran, das arme Weib zu verrathen, und ſchwieg.
„Weißt Du etwas davon, Burſche?“ ſagte der Offi⸗ zier zu Andreas, deſſen Kinnladen bei der von den Hoch⸗ laͤndern ausgeſprochenen Drohung klapperten, wie ein Paar Caſtagnetten.
„O ja, ich weiß alles,— es war ein Burſche aus dem Hochlande, der gab ihn der Frau hier,— ich will ſchwoͤren, mein Herr hat nichts davon gewußt, aber er will hinauf gehen in die Berge, und mit Robin ſprechen;— o Herr, erzeigt ihm die Gnade, und ſendet ihn mit eln Paar von Euern Rothroͤcken ſicher nach Glasgow zuruͤck, er mag wol⸗ len oder nicht. Den Herrn Jarvie könnt Ihr behalten, ſo lange Ihr wollt, der ſteht gut fuͤr jede Geldbuße, die
Ihr ihm auflegen wollt, und ſo auch mein Herr, was das
betrifft, ich,— ich bin ein armer Gäͤrtnerburſche, und nicht werth, daß Ihr Euch mit mir beheligt.“
„Ich glaube,“ ſagte der Offizier,„es iſt das beſte, ich ſende dieſe Leute unter Bedeckung nach der Veßung. — Sie ſcheinen im unmittelbaren Verkehr mit dem Feinde zu ſtehen, und ich kann es nicht verantworten, ſie in Frei⸗ heit zu laſſen. Ihr Herrn, betrachtet Euch als meine Ge⸗ faugene. Mit Tagesanbruch ſende ich Euch ab. Seid Ihr diejenigen, fuͤr die Ihr Euch ausgebt, ſo wird es ſich bald zeigen, und eine Gefangenſchaft von ein Paar Tagen kann Euch keinen großen Schaden bringen.— Ich kann keine Gegenvorſtellungen anhoͤren,“ fuhr er fort, ſich von Jarvie


