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„Reiſende,“ ſagte Galbraith,„ehrliche Reiſende zu Waſſer und zu Land, wie's im Gebetbuch heißt.“
„Ich habe den Befehl erhalten,“ fuhr der Hauptmann fort, mit dem Lichte in der Hand uns naͤher betrachtend, „einen aͤltlichen und einen jungen Mann zu verhaften, und die Beſchreibung ſcheint auf dieſe Herrn zu paſſen.“
„Bedenkt wohl, was Ihr ſprecht,“ ſagte Jarvie; „weder Euer rother Rock, noch Euer Treſſenhut wird Euch ſchuͤtzen, wenn Ihr mich beleidigt. Ich klage Euch an we⸗ gen willkuͤrlicher Verhaftung.— Ich bin ein freier Buͤrger und obrigkeitliche Perſon von Glasgow; Nicol Jarvie iſt mein Name, ſo hies auch mein Vater,— ich bin Rath⸗ mann, eine Ehre fuͤr mich, und mein Bater war Zunft⸗ meiſter.“
„Er war ein alter Spitzkopf,“ fiel Major Galbraith ein,„und focht gegen den Koͤnig auf der Bothwell⸗Braͤcke.“
„Er zahlte, was er brauchte und kaufte, Herr Gal⸗ braith,“ ſagte Jarvie;„und war ein ehrlicherer Mann, als je einer auf Euern Fuͤßen ſtand.“ 3
„Ich babe keine Zeit, alles das anzuhoͤren,“ ſagte der Offizter;„ich muß Euch gefangen nehmen, wenn Ihr nicht hinreichende Buͤrgſchaft beibringt, daß Ihr treue Untertha⸗ nen ſeyd.“
„Ich will vor eine buͤrgerliche Obrigkeit gebracht wer⸗ den, vor den Sheriff oder den Grafſchaftsrichter,“ ſagte Jarole;„ichenen nicht verbunden, jedem Rothrock zu ant⸗ worten, der Hitgen an mich machen will.“
„Gut, ich weiß, was ich zu thun habe, wenn Ihr nicht antworten wollt,— und Ihr,(zu mir gewendet) wie heißt Ihr?“
„Franz Osbaldiſtone.“ 4
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