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nicht die Muͤtze nach ihm. Und ſo haben auch dieſe Herren elniges gehoͤrt, das ſie nicht haͤtten hoͤren ſollen, aber der Branntwein iſt Euch zu Kopf geſtiegen, Major Galbraith. Nun, Ihr braucht den Hut nicht ſo hinaufzuſchieben⸗ Freund, und gegen mich den Eiſenfreſſer zu machen, das leid' ich nicht.“
„Ich habe es ſchon geſagt,“ erwiederte Galbraith in dem langſamen Tone eines Betrunkenen, der an ſich halken will,„ich will dieſe Nacht nicht mehr zanken weder mit einem Niederſchotten noch mit einem Hochlaͤnder. Aber wenn ich außer Dienſt bin, nehme ich's mit Jedem auf, aber nicht im Dienſte,— nein— nein. Ich wollte aber, wir hoͤrten einmal etwas von dleſen Rothroͤcken. Gaͤbe es etwas gegen Koͤnig Jakob zu thun, wir haͤtten ſie lange ſchon geſehen, aber wenn es gilt, die Ruhe im Lande zu erhalten, da ſind ſie ſo traͤge, wie ihre Nachbarn.“
Wie er noch ſprach, hoͤrten wir die gemeſſenen Fuß⸗ tritte einer Schaar Fußvolks, und ein Offizier, gefolgt von etlichen Soldaten, trat in das Gemach. Sein engliſcher Accent toͤnte meinen Ohren, die ſo lange nur das ſchottiſche Kauderwaͤlſch gehoͤrt hatten, aͤußerſt angenehm.
„Ihr ſeyd vermuthlich Major Galbratth von der Mi⸗ liz⸗Reiterei von Lennox, und dieß ſind wohl die zwei hoch⸗ laͤndiſchen Herrn, die ich hier treffen ſollte?“
Sie bejahten, und luden den Offzier ein, Theil an ihren Erfriſchungen zu nehmen, was er ablehnte.
„Ich habe mich bereits verſpaͤtet, Ihr Herrn, und muß mich beeilen. Ich habe Befehl, zwet Perſonen, die verraͤtheriſcher Anſchläge beſchuldigt werden, aufzuſuchen, und zu verhaften.“
W. Scotu's Werke. CIII 3 5


