Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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64 nerer Gefaͤhrte;„wenn der Herr aus Glasgow etwas auf den rothen Robin haͤlt, ſo kann er ihn die Nacht noch in Feſſeln, und morgen am Strick baumeln ſehen; denn das Land war lange genug von ihm geplagt, und nun geht's auf die Neige mit ſeinem Geſchlechte.— Aber es iſt Zeit, Allan, daß wir zu unſern Leuten gehen.“

„Ei was, Inveraſchalloch,“ ſagte Galbraith,„wir wer den doch nicht vor einer andern Flaſche erſchrecken.“— „Fch habe Flaſchen genug gehabt,“ ſagte Inveraſchab⸗ loch;„ich trinke meine Flaſche Usquebaugh oder Brannt⸗ wein mit jedem ehrlichen Kerl, aber, beim Teufel! keinen Tropfen mehr, wenn ich am Morgen zu thun habe. Und nach meinen einfaͤltigen Gedanken, Garſchottachin, ich glau⸗ be, Ihr thaͤtet beſſer, Eure Reiter vor Tag bis zum Wirths⸗ haus zu bringen, daß wir Alle mit einander anfangen koͤnn⸗

ten.“ 4

„Was habt Ihr denn ſo eilig?“ ſagte Garſchottachin; „Speiſe und Trank hindern nie an der Arbeit. Haͤtte ich etwas zu ſagen gehabt, ich haͤtte Euch ſicherlich ruhig in Euren Thaͤlern gelaſſen. Die Beſatzung und unſere Reiter haͤtten den rothen Robin leicht genug gefangen. Da iſt die Hand,“ ſagte er, und hielt die ſeinige empor,„die haͤtte ihn auf den Raſen gelegt, und nie einen Hochlaͤnder zu Hülfe gerufen.“

„Da haͤttet Ihr uns laſſen koͤnnen, wo wir waren,“ ſagte Inveraſchalloch.„Ich komme nicht ſechzig Meilen da⸗ her, wenn man nicht nach mir ſchickt. Aber wenn Ihr meine Meinung annehmen wollt, ſo huͤtet Eure Zunge beſ⸗ ſer, wenn Ihr Euer Werk foͤrdern wollt. Wer eine Stuͤtze hat, haͤlt ſich lange, und ſo mags der Mann, den Ihs kennt. Wenn man einen Vogel fangen will, wirft ahis

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