Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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nicht ſelbſt hinzukommen ſich getrauen, Diebe und Moͤrder beſchuͤtzen, um ehrlichere Leute und treuere Clans, als ſie ſelbſt, zu pluͤndern und zu berauben.“

Jarvie hatte große Luſt, den Streit fortzuſetzen, aber der wohlriechende Dampf des Wildpretbratens, den die Wirthin uns jetzt vorſetzte, war ein ſo maͤchtiger Vermitt⸗ ler, daß er ihn ſelbſt mit großem Eifer zerſchnitt, und es den Fremden uͤberließ, den Streit unter ſich fortzuſetzen.

„Und das iſt wahr,“ ſagte der groͤßere Hochlaͤnder, der Stuart hieß;„wir waͤren nicht geſchoren und geplagt, uns hier zu verſammeln, um den rothen Robin hinunter zu bringen, wenn nicht die Campbells ihm Schutz gaͤben. Wir waren unſerer dreißig, und jagten die Mac Gregors, wie die Rehe, bis wir nach Glenfalloch kamen, da ſtanden dle Campbells auf, hinderten uns am Verfolgen, und ver⸗ loren war unſere Arbeit; ich gaͤbe aber weiß nicht was dar⸗ um, dem Robin noch einmal ſo nahe zu kommen, als an jenem Tag.“

Ungluͤcklicherweiſe lag fuͤr meinen Freund Jarvie in je⸗ der Wendung des Geſpraͤchs etwas, das ihn beleidigte. „Ihr werdet mir verzeihen, wenn ich meine Meinung ſage, aber Ihr haͤttet, glaube ich, weiß nicht was darum gege⸗ ben, dem Robin ſo ferne zu ſeyn, als jetzt.— Meiner Treu! mein heißes Pflugmeſſer waͤre nichts geweſen gegen

ſein Schwert.“

„Ihr thaͤtet wohl, nichts mehr von Eurem Meſſer zu ſprechen, oder beim——, Ihr ſolltet mir Eure Worte hinunter wuͤrgen, und mein kaltes Eiſen ſollte nachhel⸗ f n.“ und mit einem ſehr verdaͤchtigen, drohenden Blick griff der Hochlaͤnder nach ſeinem Dolche.

„Wir wollen jetzt nicht zanken, Allan,“ ſagte ſein klei⸗