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dickere Hochlaͤnder.„Ich ſpreche frei, und fuͤrchte niemand. Ich ſchaͤtze einen Campbell nicht mehr, als einen Lowan, und Ihr mögt Mac Callumore ſagen, daß Allan Jverach dieß geſagt hat.“ 24
Galbraith, auf den der Branntwein, den er wieder⸗ holt in ganzen Glaͤſern hinabgeſtuͤrzt hatte, ſeine Wirkung zu aͤußern begann, ſchlug maͤchtig mit der Fauſt auf den
Tiſch, und ſagte mit ranher Stimme:„auf der Familie
haftet eine blutige Schuld, und ſie ſoll eines Tages bezah⸗
len. Die Gebeine eines treuen und tapfern Grahame ha⸗ ben lange in ihrem Sarge gepoltert um Rache an dieſen Herzogen und Lords. Nie war ein Verrath in Schottland, an dem nicht ein Campbell ſchuldig war, und jetzt, da die unrechte Seite oben iſt, wer als die Campbells haͤlt die rechte nieder? Aber dieß wird nicht lange dauern, und es wird Zeit ſeyn, das Schwert zu ſchaͤrfen, das die Nacken und Kehlen abſcheeren ſoll. Ich hoffe, das alte roſtige Ding ſoll bald eine blutige Erndte haben.“
„Schaͤmt Euch, Garſchottachtn!“ rief Jarvie;„ſchaͤmt Euch! So was zu ſagen vor einer obrigkeitlichen Perſon, und Euch ſelbſt in Ungelegenheit zu bringen!— Wie denkt Ihr Eure Famtlie zu erhalten, und Eure Glaͤubiger zu be⸗ friedigen(mich ſelbſt und andere), wenn Ihr auf dieſem wilden Wege fortgeht, wo Ihr dem Geſetz verfallen muͤßt zum Schaden von allen, die in Berbanduns mit Euch ſtehen?“
„Zum Henker mit meinen Gläͤubigern!!“ erwiederte der ruͤſtige Galbralth,„und mit Euch auch, wenn Ihr ei⸗ ner davon ſeyd. Ich ſage, bald wirds anders gehen,— und wir werden keine Campbells mehr ſehen, die die Muͤtzen ſo hoch tragen, und ihre Hunde hinjagen, wo ſte


