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ich verlieren oder gewinnen,— ich wag's, nicht weiter zu gehen mit Euer Edlen, und wenn Ihr meinen thoͤrichten Rath annehmen wollt, ſo brecht lieber Euer Wort und geht nicht weiter. Es iſt mir aufrichtig um Euch, und ich weiß, Ihr werdet Euern Freunden Ehre machen, wenn Ihr nur erſt die Hoͤrner abgelaufen habt, und etwas kluͤger und beſtaͤndiger geworden ſeid.— Aber ich kann Euch nicht weiter folgen, wenn Ihr auch auf dem Wege ſtraucheln und umkommen ſolltet aus Mangel an Fuͤhrung und Rath, — aber in das Land zu gehen, wo Robin der Rothe Herr iſt, das heißt Gott verſuchen.“ 4 „Robin der Rothe?“ ſagte ich etwas erſtaunt;„ich kenne niemand, der ſo heißt. Was ſind das wieder fuͤs Poſſen?“. „Es iſt hart,“ ſagte Andreas,„ſehr hart, daß man
einem nicht glauben will, wenn man doch die lautere Wahr⸗ heit ſpricht, blos weil man zuweilen auch luͤgt, wenn man ſich nicht anders helfen kann. Ihr braucht nicht zu fra⸗ gen, wer Robin der Rothe iſt, der Erzraͤuber,— Gott ſchuͤze mich! ich hoffe, es hoͤrt uns niemand,— Ihr habt
ja einen Brief von ihm in der Taſche. Ich hoͤrte, wie ei⸗ ner ſeiner Geſellen der alten Vettel auftrug, ihn Euch zu geben. Sie glaubte, ich verſtuͤnde ihr Kauderwaͤlſch nicht, aber, wenn ich gleich nicht viel ſprechen kann, ich errathe doch recht gut, wenn ich's hoͤre.— Ich dachte Euch dieß nie zu ſagen, aber in der Angſt kommt alles heraus, was man bei ſich behalten will. O, Herr Franz, alle Thorhei⸗ ten Eures Oheims und alle tollen Streiche Eurer Vettern ſind nichts dagegen.— Trinkt den Humpen rein aus, wie Sir Hildebrand, fangt am lieben Morgen an mit Brod⸗ ſchnitten in Branntwein, wie Junker Percie, poltert, wie


