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85 dreas!— Andreas!— Dummkopf!— Eſel! wo ſeid Ihr? — ertoͤnte endlich ein ſchmerzvolles„hier,“ in einem aͤch⸗ zenden Tone, als kaͤme er von dem Kobold ſelbſt. Von dieſem Laut geleitet kam ich in einen Winkel des Schup⸗ pens, wo ich den mannhaften Andreas in der Ecke hinter einem Faſſe fand, welches alle Federn des Gefluͤgels ent⸗ hielt, das ſeit einem Monate in dem Wirthshaufe hatte ſterben muͤſſen; theils durch Gewalt, theils durch Ermah⸗ nungen und Befehl brachte ich ihn endlich aus ſeinem Schlupfwinkel hervor. Seine erſten Worte waren:„ich bin ein ehrlicher Menſch.“
„Wer den Teufel fragt jezt nach Eurer Ehrlichkeit?“ ſagte ich;„was haben wir jezt damit zu ſchaffen? Kommt, und wartet uns auf bei dem Abendeſſen.“
„Ja,“ wiederholte Andreas, offenbar ohne mich ver⸗ ſtanden zu haben;„ich bin ein ehrlicher Menſch, was auch Herr Jarvie dagegen ſagen mag. Frellich, mein Herz haͤngt an den Guͤtern der Welt, wie bei vielen andern,— aber ich bin ein ehrlicher Meuſch, und wenn ich auch auf der Halde etwas davon ſagte, Euch zu verlaſſen, Gott weiß, es war ferne von mir,— es war nur ſo eine leere Rede, wie man's macht, wenn man einen guten Handel ſchließen will. Und ich habe Euer Edlen ſo lieb, als man unr ei⸗ nen ſo jungen Herrn haben kann, und moͤchte Euch nicht gerne verlaſſen.“
„Aber, zum Henker, was wollt Ihr denn damit? Iſt nicht alles zu Eurer Befriedigung abgemacht? Wollt Ihr alle Augenblicke davon ſchwazen, mich zu verlaſſen, ohne allen Grund?“
„Ja, bis jezt war's nur ſo ein Gerede,“ erwiederte Andreas;„aber jezt kommt's im Ernſte an mich.— Mag


