Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Plaid nehmen,— pfni, er ſtinkt, wie ein verſengter Schaafskopf!— Da koͤnnt Ihr das Muſter daran ſehen; ein Vetter von mir, der nach Glasgow handelt, wird ihn abholen am Martinstag, wenn Ihr mir ſagen wollt, wo Ihr wohnt. Aber, lieber Herr, wenn Ihr wieder fechtet, ſo nehmt ein Schwert, Ihr tragt ja eins, und ſchlagt nicht mit heißen Pflugmeſſern und mit Feuerbraͤnden zu, wie ein wilder Indianer.“

„Meiner Treu!“ ſprach Jarvie; jeder muß es machen, wie er kann.— Mein Schwert hat das Licht nicht geſehen, ſeit der Schlacht an der Borhwellbruͤcke, wo es mein ſeli⸗ ger Vater trug, und ich weiß nicht, ob es da herausgekom⸗ men iſt, denn das Fechten dauerte dort nicht lange.— Jedenfalls ſteckt es jetzt ſo feſt in der Scheide, daß ich es dicht herausringen kann, und als ich's merkte, nahm ich das erſte beſte Ding, das mir helfen konnte. Ich denke, die Tage ſind voruͤber, wo ich fechten konnte, aber darum laſſe ich mir nichts bieten.— Aber wo iſt denn der ehr⸗ liche Kerl, der ſo keck auf meine Seite trat. Ich gebe ihm ein Kaͤnnchen Branntwein, und ſollt ich nie wieder eins fordern.“

Der Kaͤmpfer, nach welchem er ſich umſah, war indeß nicht mehr zu ſehen. Er war, ohne von Jarvie beobachtet zu ſeyn, gleich nach dem Kampfe davon gegangen, doch nicht ſo ſchnell, daß ich nicht an den wilden Zuͤgen und dem ſtruppigen rothen Haar unſern alten Bekannten Dou⸗ gal, den entflohenen Schließer des Glasgower Gefaͤng⸗ niſſes, haͤtte erkennen ſollen. Ich theilte Jarvie meine Bemerkung leiſe mit, und dieſer antwortete mir in dem⸗

Ffr-

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ſelben Tone: je, ja, ich ſehe, der bewußte Mann hatte

Recht. Er hat einen Schimmer von geſundem Menſchen⸗