Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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zeigt, daß ſie Maͤnner von Ehre ſind, und gehoͤrig Genug⸗ thuung gegeben. Ich halte auf meine Ehre ſo gut, als einer, aber ich haſſe unnuͤtzes Blurvergießen.“

Ich wuͤnſchte begreiflicherweiſe nicht, den Kampf zu verlaͤngern,— auch mein Gegner ſchien bereit, ſein Schwert in die Scheide zu ſtecken,— Jarvie, der nach Athem ſchnappte, konnte als kampfunfaͤhig betrachtet werden, und die zwei Schwert⸗ und Schild⸗Maͤnner gaben ihr Ge⸗ fecht ſo gleichguͤltig auf, als ſte es begonnen hatten.

„Und nun,“ ſagte unſer Friedensſtifter;„laßt uns trinken und uns vertragen als ehrliche Leute. Das Haus kann uns alle aufnehmen. Ich ſchlage vor, dieſer kleine Herr, den der Kampf ſehr mitgenommen zu haben ſcheint, ſoll einen Becher Branntwein holen laſſen, ich bezahle den zweiten, und dann wollen wir unſere Pfennige mit einau⸗ der vertrinken, wie Bruͤder.“

„Und wer bezahlt mir meinen neuen Plald? ſagte der große Hochlaͤnder;“ es iſt ein Loch hinein— gebrannt, daß man die Hand durchſtecken koͤnnte. Hat denn je ein ehrlicher Mann mit einem Feuerbrand gefochten?“

„Laßt Euch das nicht leid ſeyn,“ ſagte Jarvie, der indeſſen wieder Athem geſchoͤpft hatte, und ſich ſeines be⸗ wieſenen Murhes freute, aber nicht noch einmal eine ge⸗ faͤhrliche und zweifelhafte Entſcheidung wagen wollte;„für dieſe Wunde weiß ich ein Pflaſter. Einen neuen Plaid follt' Ihr haben, und von den beßten,— mit Euren Clan⸗ farben; ſagt mir nur, wohin ich ihn Euch ſenden ſol von Glasgow.“

„Ich brauche meinen Clan nicht zu nennen,— 1 bin von des Koͤnigs Clan, und der iſt wohl bekannt,“ ſagte der Hochlaͤnder;, aber Ihr koͤnnt ein Stuͤck von dem

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