gleich beim Anfang des Gefechts aus dem Staube gemacht. Sein Gegner rief:„ehrlich Spiel! ehrlich Spiel!“ und ſchien geneigt, am Kampfe nicht weiter Theil zu nehmen. So begannen wir das Gefecht, wenisſtens in gleicher Au⸗ zahl. Meine Abſicht war, mich wo moͤglich der Waffe mei⸗ nes Gegners zu bemaͤchtigen aber aus Furcht vor dem Dolche, den er in der linken Hand fuͤhrte, und damit meine Stoͤße abwehrte, mochte ich ihm nicht zu nahe kommen. Inzwiſchen ſah ſich Jarvie, trotz ſeines erſten gluͤcklichen Ausfalls, hart bedraͤngt. Das Gewicht ſeiner Waffe, ſeine Wohlbelelbtheit und ſelbſt ſein aufbrauſender Zorn er⸗ ſchöpften ſchnell ſeine Kraͤfte und ſeinen Athem, ſo daß er nahe daran war, ſeinem Gegner zu erliegen, als ploͤtzlich der Schlaͤfer vom Boden aufſprang, und ſich mit Schild und Schwert zwiſchen den armen Rathmann und ſeinen Gegner warf:„Ich habe mein Brod gegeſſen in der Stadt Glasgow, und meiner Treul! ich will fechten fuͤr Rath⸗ mann Jarvie in dem Wirthshaus zu Aberfoit— ja, das will ich.“ Uund unerwartet ließ er ſeinem langen Lands⸗ mann das Schwert um die Ohren pfeifen, der ihm indeß ſeine Streiche mit Ziaſen zuruͤckgab. Beide trugen aber runde hoͤlzerne, mit kupfernen Naͤgeln beſchlagene und mit Leder uͤberzogene Schilde, womit ſie die Hiebe auffiengen, ſo daß bei ihrem Kampf mehr Geraͤuſch und Geklapper, als ernſte Gefahr war. Es ſchien uͤberhaupt mehr auf eine Prahlerei, als auf einen ernſtlichen Angriff abge⸗ ſehen; denn der Niederlaͤnder, der, weil er keinen Gegner hatte, rubig zur Selte ſtehen geblieben war, trat jetzt als Ver⸗ mittler und Friedensſtifter auſf. 3 „Halt ein! halt ein! genug! genug! der Streit geht nicht auf Tod und Leben. Dte fremden Herrn haben ge⸗
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