Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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zu machen, als der Zucker⸗ und Tabacks⸗Handel? Wer dieß weiß, wird nun doch nicht mit mir ſtreiten wollen über den Vertrag, der uns den Weg nach Weſtindien öffnet! Andreas war weit entfernt, ſich bei dieſen Gründen zu beruhigen, und wagte es ſogar, die ſeltſame Behauptung außzu⸗ ſtellen: es ſey eine unſelige Veränderung fuͤr Schottland, daß

ſeine Geſetze in England gemacht würden, und daß er, ſei⸗

ner Seits, um alle Härings⸗ und Tabackfäſſer in Glasgow das ſchottiſche Parlament nicht aufgegeben hätte, und die Krone, das Schwert und den Seepter von den engliſchen Puddingfreſſern im Tower von London bewahren laſſen wür⸗ de. Was hätte Sir William Wollace oder der alte Davie Lindſay zu der Union geſagt, oder zu denen, die ſie ab⸗

ſchloſſen? 4 Während wir uns durch ſolche Geſpräche den Weg kürz⸗ ten, wurde die Gegend, ſobald wir Glasgow einige Meilen hinter uns hatten, allmählig wilder und rauher. Ungeheure Haiden dehnten ſich vor, hinter und um uns in hoffnungs⸗ loſer Oede aus, bald eben und von Sümpfen, die ein trü⸗ geriſches Grün bedeckte, und von torfbewachſenen Sandflächen unterbrochen, bald ſtiegen ſie mächtig empor, und boten dem Wanderer neue Beſchwerde, ohne ihn durch die Geſtalt von Bergen zu vergnügen. Weder Baum, noch Buſch gewaͤhrte dem Auge eine Abwechslung von dem fahlen Anblick bölliger Unfruchtbarkeit. Nichts wuchs hier, als die ärmlichſte Decke, womit die Mutter Erde ſich bekleiden kann, das Haidekraut, nur hie und da mit einigen Blumen untermiſcht. Lebende Weſen erblickten wir keine, als hier und da ein umherirren⸗ des Schaaf von ſeltſam bunter Farbe, als ſchwarz, bläulich und hochgelb, doch Kopf und Beine waren meiſtens ſchwarz. Die Vögel ſelbſt ſchienen dieſe Wüſten zu meiden, unp deh T⸗