Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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liche Geſetze verboten, und den Degen zu ziehen in den Straßen eines koͤntglichen Fleckens, darauf ſind Geld⸗ und Gefaͤngnißſtrafen geſetzt, der Schulgarten hat auch kein Borrecht, der ſollte ein Ort des Friedens und der Ruhe ſeyn, meine ich. Das Collegium bekommt nicht gute 600 Pfund des Jahrs aus des Biſchofs Renten,(verdammt ſey die Biſchofsbrut mit ihren Renten!) auch nicht den Pacht voon dem Erzbisthum Glasgow, daß man die Leute ſich die Haͤlſe brechen laſſen ſoll in dem Garten, oder die wilden Schuͤ⸗ ler Schneeballen da werfen, wie ſie immer thun, daß ich und Mattie, wenn wir dort ſpazleren gehen, uns nur zu bie⸗ gen und zu buͤcken haben, um uns nicht das Hirn einwer⸗ fen zu laſſen, darauf ſollte man ſehen. Aber erzaͤhlt weiter, was kam dann? Als ich die Erſcheinung Campbells erwähnte, ſtand Jar⸗ vie höchſt erſtaunt auf, und ſchritt im Zimmer auf und ab mit dem Ausrufe:Robin wiederum? Robert iſt toll, rein toll, und noch ſchlimmer, Rob wird gehaͤngt wer⸗ den und ſeine ganze Verwandtſchaft ins Ungluͤck bringen, das wird man ſehen. Mein Vater, der Zunftmeiſter, machte ihm die erſten Hoſen, unſer Zunftmeiſter Three⸗ plin, der Seiler, wird ihm das letzte Halstuch drehen. Za, ja, der arme Robin iſt auf einem guten Wege, ge⸗ haͤngt zu werden. Aber weiter, weiter! Ich erzaͤhlte die ganze Geſchichte ſo genau ich konnte, ſabher Herr Jarvie fand immer noch, daß etwas zur voͤlligen Klarheit fehle, bis ich, obgleich widerſtrebend, auf die ganze Geſchichte von Morris und mein Zuſammentreffen mit Campbell bei dem Friedensrichter Inglewood zuruͤckkam. Herr Jarvie hoͤrte alles ganz ernſthaft an, und ſchwieg auch noch einige Zeit, als ich meine Erzaͤhlung geendet hatte.