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„Ueber alle dieſe Gegenſtaͤnde, Herr Jarvie, will ich nun um Euern Rath bitten, denn ſicherlich werdet Ihr mir am beſten ſagen koͤnnen, was ich zum Vortheil mei⸗ ues Vaters und fuͤr meine Ehre thun kann.“
„Ihr habt ganz Recht, junger Mann, ganz Recht,“ ſagte Jarvie.„Ja, man muß die, die alter und verſtaͤn⸗ diger ſind, um Rath fragen, und nicht ſeyn, wie der gott⸗ loſe Rehabeam, der junge, unbaͤrtige Burſche zu Rathe zog, und die alten Raͤthe vernachlaͤßigte, die zu den Fuͤſ⸗ ſen ſeines Vaters Salomo geſeſſen waren. Aber ich mag nichts hoͤren von der Ehre,— wir wiſſen hier nur etwas vom Credit. Die Ehre iſt ein Tobtſchlaͤger und Blutver⸗ gießer, geht auf den Straßen umher, und faͤngt Zank an, der Credit aber iſt ein anſtaͤndiger, ehrlicher Mann, der zu Hauſe ſitzt und fleißig rechnet.“
„Gewiß, Herr Jarvie,“ ſagte unſer Freund Owen; „Credit iſt die Hauptſumme, und wenn wir nun die ret⸗ ten, auf jede Gefahr.“
„Ihr habt Recht, Herr Owen,— Ihr habt Recht. Ihr ſprecht wohl und weislich;— nun ich hoffe, die Sache wird ſchon auch wieder gerade gehen, wenn ſie gleich jetzt ein wenig ſchief ſteht. Aber, um wieder auf Robin zu kommen, ich glaube, er wird dem jungen Mann gefaͤllig ſeyn, wenn es in ſeiner Macht iſt. Er hat ein gutes Herz, der arme Robin, und wenn ich gleich bei ſeinen fruͤhern Geſchaͤften zweihundert Pfund verlor, und nicht viel Hoff⸗ nung habe, wieder etwas von meinen tauſend Pfund Schot⸗ tiſch zu ſehen, die er mir jetzt verſpricht, ſo will ich doch nie ſagen, daß Robin es boͤſe mit allen Menſchen meine.“
„Ich habe ihn demnach als einen rechtlichen Mann zu betrachten?“ fragte ich.


