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ſind uns nicht bewußt, das Betragen der Bourbons geſchont zu haben) ſo wird er wahrſcheinlich mit uns der Meinung ſeyn, daß der Irrthuͤmer der wieder⸗
hergeſtellten koͤniglichen Regierung nicht ſo viele wa⸗ ren, als man unter neuen und ſchwierigen Umſtaͤn⸗
den haͤtte erwarten koͤnnen, ſondern daß ſie auch ſo beſchaffen waren, daß eine ebrliche, gutgeſinnte und
biedere Oppoſition ſie bald aufgehoben haben wuͤrde;
er wird finden, daß keiner von ihnen Ludwig XVIII. perſoͤnlich zugeſchrieben werden konnte, und daß er,
weit entfernt, ſeine geſetzmaͤßigen Rechte verwirkt zu haben, ſich waͤhrend dieſer wenigen Monate, ſtarke Anſpruͤche auf die Liebe, die Ehrfurcht und die Dank⸗ barkeit ſeiner Unterthanen erworben hatte. Er war gewiſſermaßen als Opfer der Laune und Raſchheit
von Perſonen gefallen, die mit ſeiner Familie und
ſeinem Hofſtaate in Verbindung ſtanden— mehr
noch aber als Opfer grundloſer Eiferſuchten und un⸗ bewieſener Zweifel,— der Waſſerfarben, an denen es der Empoͤrung nie fehlt, um ihre Sache damit
zu bemalen;— als Opfer der Wankelmuͤthigkeit des franzoͤſiſchen Volks das ſeiner einfachen, ordnungs⸗ maͤßigen und friedlichen Regierung muͤde wurde; vor
allein aber als Opfer des 5 Mißvergnägens einer zuͤs
gelloſen und verabſchiedeten Soldateska und muͤrri⸗
ſcher Banditenrotten, die ſich nach einor Zeit allge⸗
meiner Metzelei und Verwirrung ſehnten. Die aus ſolchen Beweagruͤnden fogte gewaltſame Vertrei⸗ W. Scotts Werke. LXIII. 7
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