Teil eines Werkes 
63. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 29. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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den, daß ich in Betreff der Aufnahme Buonaparte's in England keinen Vertrag einging, als die That⸗ ſache, daß er nicht zu Papier gebracht wurde, was ſicherlich geſchehen ſeyn wuͤrde, wenn einige guͤnſtige Bedingungen von Herrn Las Caſes verlangt und von mir bewilligt worden waͤren.

Zum Schluſſe der Beweiſe in Betreff dieſes Ge⸗ genſtandes fuͤgen wir Kapitain Matlands Brief, den er den 14ten Julins an den Sekretaͤr der Admira⸗ litaͤt richtete, hinzu:

Als Nachricht fuͤr die Koͤniglichen Bevollmaͤch⸗ tigten der Admiralitaͤt habe ich Ihnen mitzutheilen, daß der Graf Las Caſes und General LAllemand heute an Bord des von mir befehligten Schiffs Sei⸗ ner Majeſtaͤt kamen, mit dem Auftrage von dem Grafen Bertrand, mir den Vorſchlag zu machen, Na⸗ poleon am Bord meines Schiffes aufzunehmen, da⸗ mit er ſich der Großmuth des Prinz⸗Regenten in die Arme waͤrfe. Da ich mich durch den geheimen Befehl J. J. H. H. dazu berechtigt hielt, nahm ich den Vorſchlag an, und er wird ſich morgen fruͤh an Bord dieſes Schiffes begeben. Um jedem Mißver⸗ ſtaͤndniſſe vorzubengen, habe ich dem Grafen Las Ca⸗ ſes in beſtimmten und deutlichen Ausdruͤcken erklaͤrt,

daß ich durchaus keine Vollmacht habe, Bedingungen

irgend einer Art zu bewilligen, ſondern daß ſich Al⸗ les, was ich thun koͤnne, darauf beſchraͤnke, ihn und ſein Gefolge nach England zu fuͤhren, wo er die Auf⸗ nahme finden werde, die Seine Koͤnigliche Hoheit fuͤr bienlich erachten werde. 3 Liegt es in der menſchlichen Natur anzuneh⸗ men, daß ein brittiſcher Offizier mit zwei andern von demſelben Nange, als Zeugen der ganzen Un⸗ terhandlung ſich in einem Falle, von dem man uͤber⸗ zeugt ſeyn konnte, daß man ihn der ſtrengſten Un⸗ terſuchung unterwerfen werde, ſich anders ausgedruͤckt haben wuͤrde, als die Wahrheit ihm erlaubte?