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freundſchaft des brittiſchen Volks in die Arme zu werfen. Ich ſtelle mich unter den Schutz ſeiner Ge⸗ ſetze, den ich von Eurer Koͤnigl. Hoheit, als dem maͤchtigſten, dem beſtaͤndigſten und dem edelſten mei⸗ ner Feinde, fordere.“
„Napoleon.“
Kapitain Maitland benachrichtigte den Grafen Las Caſes, daß er den General Gourgaud mit dem Slaney nach England abſchicken und die noͤthigen Vor⸗ kehrungen zum Empfange Napoleon's und ſeines Gefolges treffen laſſen wolle. General Gourgaud machte den Vorſchlag, dem Grafen Bertrand augen⸗ blicklich zu ſchreiben, als Kapitain Maitland in Ge⸗ genwart ſeiner Kollegen, der Kapitaine Sartorlus und Gambier, ein anderes Beiſpiel ſeiner Aengſtlichkeit gab, in dieſer wichtigen Angelegenheit nicht mißver⸗ ſtanden zu werden.
„Als General Gourgaud im Begriffe ſtand, den Brief zu ſchreiben, ſagte ich, um jedem kuͤnftigen Mtßverſtaͤndniſſe vorzubeugen: Monsieur Las Caſes, Sie werden ſich erinnern, daß ich nicht bevollmaͤch⸗ tigt bin, in Betreff der Aufnahme Buonaparte's in England irgend etwas zu veriprechen, ſondern daß er ſich als der Verfuͤgung Seiner Koͤnigl. Hoheit des Prinz⸗Regenten gaͤnzlich anheimgeſtellt betrach⸗ ten muß. Er antwortete: Ich weiß dieß ſehr wohl, und habe den Kaiſer bereits mit dem bekannt ge⸗ macht, was Sie uͤber dieſen Gegenſtand ſagten.“
Kapitain Maitland fuͤgt folgende natuͤrliche und richtige Bemerkung hinzu: 4
„ Es waͤre vielleicht beſſer geweſen, wenn dieſe Erklaͤrung in einer offiziellen, geſchriebenen Form er⸗ theilt worden waͤre; und haͤtte ich die Erierungen vorhergeſehen, welche ſpaͤter Statt hatten und viel leicht in Zukunft Statt haben werden, ſo wuͤrde ich dieß ohne Zweifel gethan haben; allein da ich ſie zu wiederholten Malen in Gegenwart von Zeugen er⸗ thellte, ſo ſchien mir dieſes nicht nothwendig; und welcher ſtaͤrkere Beweis koͤnnte dafuͤr angefuͤhrt wer⸗


