Teil eines Werkes 
63. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 29. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

89

gierenden Familie benuͤtzte, eine noch welt groͤßere Anzahl erſann, und eine Wolke ſchwarzen Argwohns zuſammentrieb, ein allgemeines Mißvergnuͤgen ge⸗ gen die Bourbons erregt. Allein obſchon ſie gas wohl ihre Zuflucht zur Gewalt haͤtte nehmen koͤnnen, ſo ſcheint doch nichts weniger wahrſcheinlich, al daß es ihr gelungen ſeyn wuͤrde, das Koͤnigthum ohne den Beiſtand eines Heers gaͤnzlich zu ſtuͤrzen. Die Armee, die ſich auf den Ruf Napoleons ſo raſch er⸗ hob, theilte die Geſinnungen der ſogenannten Jakobiner nicht, und wuͤrde, wenn er nicht auf dem Schauplatze er⸗ ſchienen waͤre, den Befehlen der Marſchaͤlle, dle faſt alle Anhaͤnger der koͤniglichen Familie waren, ge⸗ horcht haben. Die Anhaͤnglichkeit des Heers an ih⸗ ren vormaligen Anfuͤhrer war es daher, was das vereinigte Unternehmen, das die jakobiniſche Partet fuͤr ſich allein vergebens verſucht haben würde, g8⸗ lingen machte.

Die republikaniſche oder jakobiniſche Partei ver⸗ einigte ſich mit ihren maͤchtigen Alltirten; ihre Fuͤh⸗ ter nahmen Titel von ihm an, unterzogen ſich Aem⸗ tern, und wurden Mitglieder einer von ihm zuſam⸗ menberuſenen Pairs⸗ Repraͤſentantenkammer. Sis erkannten ihn als ihren Kaiſer an; ſie empfiengen, als ein Geſchenk, eine neue Verfaſſung, und ſchwo⸗ ren im Angeſichte von ganz Frankreich, ihr, ſo wie ihm, als ihrem Souverain, den Eid der T Treue. So ſtanden die Sachen, als der Kaiſer und ſein geſe ßz⸗