liche Truppenmacht vor Quatre Bras zuſammenzu⸗ bringen; waͤhrend auf der andern Seite der Herzog von Wellington durch dieſelben Beſchraͤnkungen von Raum und Zeit keine hinlaͤngliche Macht verſammeln konnte, um Ney vor ſich herzutreiben, und Bluͤcher waͤhrend der Aktion bei Ligny zu Huͤlfe zu kommen.*)
Die Wahl des Schlachtfeldes bei Waterloo wird dem Herzog von Wellington gleichfalls als eine Art unbeſonnenheit angerechnet, weil er, obgleich im Beſitze aller Erforderniſſe zur Behauptung einer Schlacht oder zur Verfolgung eines Sieges, trotz der Lelchtigkeit, mit der preußiſchen Armee in Kommu⸗ nikation zu treten, zufolge der kaiſ rlichen Kritik keine Sicherheit fuͤr den Fall eines Ruͤckzugs hatte; da die einzige Kommunikation nach hinten— die
*) Es waren einige thöricht genug, die Angaben, daß Herzog Wellington überrumpelt worden ſey, als eine unbeſtreitbare Thatſache zu betrachten; weil die erſte Nachricht von dem Vorrücken der Franzoſen ihn im Tanzſaal erreichte. Man muß ſich nur vorſtellen, daß dieſe guten Leute vom Kriege ſich eine ſolche Vorſtellung machen, daß ein General, gleich einer Statue mitten auf dem Marktplatze, mit dem Kom⸗ mandoſtab in der Hand Wache ſtehen müſſe, bis die Zeitung komme, die ihn aufs Schlachtſeld rufe.
Wer kämpft fürs Vaterland träagt freien Muth;
Am Abend vor der Schlacht noch weihet er
Geſell'ger Freude ſich.— Wie ſüß iſt dann,
Wenn die Gefahr dem Krieger würzet
Der Menſchen Luſt, die nimmer wiederkehrt. Hume’s Douglas.


