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63. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 29. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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35 chen durch einen Kunſtgriff der Polizei zu entgehen gedachte*).

Wir wollen dem Talente und der Thaͤtigkeit, die Buonaparte entwickelte, nicht Abbruch thun; wenn er aber ſeine ganze Armee am Abend des 15. Ju⸗ nius zuſammengebracht haͤtte, wuͤrde es ihm wahr⸗ ſcheinlich gelungen ſeyn, die beabſichtiate Verbindung Bluͤchers und Wellingtons zu verhindern. Allein das beruͤhmte Gebet um Aufhebung von Zeit und Raum wuͤrde im Munde eines beruͤhmten Generals ſo unbillig ſeyn, als in dem eines Liebhabers; und an dieſe Schranken, gegen welche dieſe beſcheidene Petition gerichtet wird, gebunden, gelang es Buo⸗ nayarte nicht, in der gehoͤrigen Zeit eine hinlaͤng⸗

*) Dieß war Fouchs, der, während er Volizeiminiſter unter Napoleon war, mit den kriegfübrenden Mächten ſammt und ſonders in geheimer Korreſpondenz geſtanden zu haben ſcheint. In ſeinen Memoiren will er ſich rühmen, er habe verſucht, dem Herzog von Weltinaton Wort zu halten, und den Plan von Buonaparte's Feldzug durch ein Frauenzimmer, eine flä miſche Poſtmeiſterin, zuzuſenden, welche er an der Gränze warten, und dann arretiren ließ. So

hielt dem Ohre er ſein Wort,

das er dem Aunge brach. 5 Dieſe Geſchichte iſt, wie wir Grund zu glauben haben, wahr. Eines der Wunder unſerer Zeit iſt, wie Fouchs, nachdem er die Haupttriebfeder ſo verwickelter Komplotte und Gegenkom⸗ plotte, revolutionärer und kontrerevolutionärer Intrigen ge⸗ weſen, nach all dem es ſo abzukarten wußte, daß er in ſei, nem Bette ſtarb.

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