37 Chauſſe nach Bruͤſſel, die uͤbrige Poſition von dem Forſt Soignes umgeben war, vor welchem die brit⸗ tiſche Armee aufgeſtellt, und durch welchen, ſeiner Annahme nach, ein Ruͤckzug unmoͤglich war.
Wenn man auch annimmt, daß das Prinzip die⸗ ſer Kritik richtig ſey, ſo kann man antworten, daß ein General niemals halten oder fechten duͤrfte, wenn er auf keinem andern als auf einem ſolcen Schlacht⸗ felde kaͤmpfen wollte, das all die verſchiedenen Vor⸗ zuͤge beſaͤße, welche man in der Theorie auffuͤhren mag. Der Feldherr muß ſich umſeben, ob das Ter⸗ rain ſeinen gegenwaͤrtigen Beduͤrfniſſen entſpricht, ohne auf etwas Anderes zu ſehen, das fuͤr den Au⸗ genblick weniger dringend iſt. Man weiß von Ge⸗ neralen, daß ſie vorzugsweiſe ein Terrain waͤhlten, wo ſie ſich nicht zuruͤckziehen konnten, gleich ſolchen, welche Einfaͤlle in Laͤnder machten und ihre Schiffe verbrannten, zum Zeichen, daß ſie ihr Unternehmen aufs Aeußerſte verfolgen wollten. Und obgleich die Vorſorge fuͤr einen ſichern Ruͤckzug in den meiſten Fällen etwas ſehr Wuͤnſchenswerthes iſt, ſo wurde doch von guten Generalen, und von keinem mehr, als von Napoleon ſelbſt, darauf verzichtet. Wurde nicht die Schlacht bei Eßlingen(Aſpern) geſchlagen, ohne daß ein anderer Ruͤckzug, als uͤber die gebrech⸗ liche Donaubruͤcke offen ſtand?— Fand nicht die bei Wagram unter aͤhnlichen Umſtaͤnden Statt?— Und ließ nicht uͤberdieß Napoleon ſelbſt, indeß er den


