9 wuͤrde. Der Herzog von Wellington entſchloß ſich da⸗ her, wo moͤglich, ſelbſt auf die Gefahr einer Haupt⸗ ſchlacht hin, Bruͤſſel zu beſchuͤtzen. Durch den Marſch von Quatre Bras nach Wa⸗ terloo hatte der Herzog ſeine Kommunikation, die
durch den Ruͤckzug der Preußen auf Wayre unterbro⸗
chen worden war, wieder hergeſtellt. Als er hier angelangt war, ſtand Bluͤcher wieder auf derſelben Linie mit den Englaͤndern, da die Entfernung zwi⸗ ſchen dem preußiſchen rechten Fluͤgel und dem brit⸗ tiſchen linken in fuͤnf bis ſechstehalb Seunden be⸗ ſtand. Das Terrain, welches zwiſchen den beiden aͤuſſerſten Punkten lag, und die Hoͤhen von St. Lam⸗
bert hieß, war aͤuſſerſt uneben und waldigt; und die
Kreuzſtraßen, welche queer durch daſſelbe hinliefen, und die einzige Kommunikation zwiſchen den Eng⸗ laͤndern und Preußen bildeten, waren durch das letzte ſtuͤrmiſche Wetter bedeutend mitgenommen worden.
Der Herzog gab dem Fuͤrſten Bluͤcher Nachricht von ſeiner Stellung vor Waterloo, und machte ihn zugleich mit ſeinem Entſchluſſe bekannt, Napoleon die Schlacht, nach der er ſo begierig ſcheine, anzu⸗ bieten, wofern der Fuͤrſt ihm zwei Divtſionen der preußiſchen Armee zur Huͤlfe ſchicken wuͤrde. Die Antwort war wuͤrdig des unermuͤdeten und unbe⸗ zwinglichen Greiſen, der ſich durch eine Niederlage nie auſſer Faſſung bringen ließ, daß er ſich nicht gleich wieder am folgenden Tage willig und bereit


