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62. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 28. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Des Koͤnigs Lage war jedoch bemitleidenswerth, und wie er durch Abbeville und andere Garniſonsſtaͤd⸗ te paſſierte, wurde er von den Soldaten mit finſterer Ehrerbierung aufgenommen; und ob ſie gleich zeigten daß ſie geſonnen waren, ſich auf Seite ſeines Neben⸗ buhlers zu ſchlagen, ſo wollte doch Niemand ſich an ſeiner Perſon vergreifen, noch ihn in ſeinem Ungluͤck inſultiren. Zu Lisle hatte er gehofft, Stand halten zu koͤnnen; allein Marſchall Mortier, auf die unzu⸗ friedene und unruhige Stimmung der Garniſon ſich berufend, drang in ihn, zur Sicherheit ſeiner Perſon ſeine Reiſe fortzuſetzen; und, zu einer zweiten Ver⸗ bannung genoͤthigt, gieng er nach Oſtende und von da nach Gent ab, wo er ſeinen exilirten Hof errich⸗ tete. Marſchall Macdonald verabſchiedete ſich von Sr. Majeſtaͤt an den Graͤnzen, indem er ſich bewußt war, daß er durch eine Auswanderung alle Hoffnung, Frankreich oder ſeinem Monarchen zu dienen, aufge⸗ ben muͤßte. Die Haustruppen wurden, bis auf etwa 200, gleichfalls an den Graͤnzen entlaſſen. Sie waren if ihrem Hermarſche durch einen Trupp leichter Rei⸗ teré beunruhigt worden, und als ſie wieder zerſtreut ihre Hemath aufſuchen wollten, wurden einige erſchla⸗ gen und danahe alle gepluͤndert und inſultirt. Mittlerwule trat die Revolution zu Paris in volle Wirkſamkeit. Lavalette, einer von Buonapar⸗ e's entſchiedenſten Anhaͤngern, eilte aus einem Ver⸗ note herbei, um im Namen Napoleons die Leitung