ebenfalls vom Pferde und vermengten ſich mit ihren alten Kameraden, und der Erfolg ihrer Ermahnun⸗ gen an Leute, die bereits fuͤr den Zweck hab gewon⸗ nen waren, zeigte ſich im Augenblick. Es erhob ſich ein allgemeiner Freudenruf: Vive Napoléon!— Die letzte Armee der Bourbonen war abgefallen, und kein weiterer Damm ſtand Napoleon auf ſeinem Marſche gegen die Hauptſtadt entgegen, die er noch einmal— obgleich fuüͤr kurze Zeit— als Souverain bewohnen ſollte.
Ludwig XVIII. hatte den Abfall, welcher erfolgte, zu gewiß vorausgeſetzt, als daß er die Folgen ſeines wirklichen Eintretens haͤtte abwarten ſollen. Der Koͤnig verließ Paris in Begleitung ſeines Hofes am Morgen des 20. Maͤrzes. Gerade ward zu dieſer ungelegenen Stunde der Pallaſt von den Nationalgarden und man⸗ chen Buͤrgern umgeben, welche ihn beſchworen, zu bleiben, indem ſie den lezten Tropfen Blutes fuͤr ihn vergieſſen wollten. Allein Ludwig lehnte weislich die Annahme dieſer Opfer ab, die im Augenblick nichts gefrommt haben wuͤrden. Unter der Bedeckung ſeine⸗ Haustruppen ſchlug er den Weg nach risle ein. Nar⸗ ſchall Macdonald kehrte von ſeiner ungluͤcklichet Poſt⸗ tion zu Melun zuruck, und ubernahm oas Kom⸗ mando dieſes kleinen Corps, das zwar durch viele Freiwillige, allein nur ſolce, bei denen man auf eiſrige Wuͤnſche mehr ale auf wirkſame Huͤtfe rechnen konnte, vermehre worden we⸗
W. Scott's Werke. LXII. 3


