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62. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 28. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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der Poſten zu uͤbernehmen, die er waͤhrend ſeiner fruͤhern Herrſchaft bekleidet hatte. So war er im Stande, die königlichen Proklamationen aufzufangen und nach allen Departements die Wiedereinſetzung des Kaiſers zu verkuͤnden. Ercelsmann, dem von dem Eid der Treue gegen den Köonig à loutes épreuves kaum die Lippen trocken waren, nahm die weiße Fah⸗ ne, welche auf den Tuilerien wehte, herab, und zog dafuͤr die dreifarbige auf.

Es war ſpaͤt Abends, als Napoleon in demſelben offenen Wagen, deſſen er ſich ſeit ſeiner Landung be⸗ dient hatte, in Paris ankam. Es war ein ſonderba⸗ rer Kontraſt zwiſchen ſeinem Einzuge und dem Abzu⸗ ge des Koͤnigs. Der Letztere war von Schluchzen, Thraͤnen und den warmen Wuͤnſchen der Buͤrger, welche Ruhe und Frieden wuͤnſchten, von dem Weh⸗ klagen der Huͤlfloſen und von den aͤngſtlichen Beſorg⸗ niſſen der Weiſen und Klugen begleitet.

Der erſtere zog unter dem Jubel bewaffneter Ko⸗ lonnen, die im Krieg und in der Verheerung ihr Da⸗ ſeyn friſten, ein, welche mit militaͤriſchem Zuruf den Chef bewillkommten, welcher ſie wieder in ihr Ele⸗ ment verſetzen ſollte. Die Bewohner der Vorſtaͤdte waren von der Hoffnung auf Beſchaͤftigung und Ge⸗ ſchenke oder von dem Aufruf ihrer Raͤdelsfuͤher belebt, welche unter der beſondern Leitung der Polizei ſtanden und auf das Ereigniß wohl vorbereitet waren. Alein von der nnermeßlichen Menge Jariſer Buͤrger, wel⸗ 2 4 3 3„