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Buonaparte's Alles verblendet ſey; daß dieſer von dem gemeinen Volk und den Soldaten beguͤnſtigt werde, die Civilbehörden dagegen ſeyen treugeſinnt, und er hoffe immer noch„eine gluͤckliche Beendigung dieſes tollen Unternehmens zu ſehen.“
In dieſer Stimmung ruͤckte Ney nach Loup Le⸗ ſaulnier vor. Hier empfieng er in der Nacht vom 13. auf den 14. Maͤrz einen Brief von Napoleon, worin er ihn aufforderte,„als der Tapferſte der Tapfern“ unter ſeine Fahnen zu treten— ein Name, der tau⸗ ſend Erinnerungen in ihm erwecken mußte. Er hat⸗ te bereits ſeine Offiziere und Soldaten ausgeholt, und ſie unabaͤnderlich entſchloſſen gefunden, zu Napo⸗ leon überzutreten. Er hatte deßhalb nur noch die Wahl, durch einen Uebertritt zu dem Kaiſer ſein Kommando zu behalten, oder zum Koͤnige, ohne ir⸗ gend etwas ansgefuͤhrt zu haben, woburch es ſcheinen konnte, als habe er ſein prahleriſches Verſprechen rea⸗ liſtren wollen, und ohne die Armee zuruͤckzukehren, uͤber die er ſich eines ſo großen Einfluſſes geruͤhmt hatte. 8
Marſchall Ney war ein Mann von gemeiner Ge⸗ burt, der ſich durch die tollkuͤhnſte Tapferkeit zum höchſten Range in der Armee emporgeſchwungen hatte. Seine fruͤhere Erzſehung hatte ihm kein zartes Ehrge⸗ fuͤhl, keine hohe Geſinnung gegeben; er hatte keines von beiden erworben, als er im Leben hoͤher ſtieg; er war ein ſchwacher Mann mit mehr Eitelkeit als
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