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worden und wo ſein Rival im Frieden den ihm erb⸗ lich zukommenden Thron eingenommen. Einige Zeit ſtaunten ihn die Bewohner des Landes mit zweifel⸗ haften, verwunderten Blicken an, als ob ſie unſchluͤſ⸗ ſig waͤren, ob ſie ihm als Freunde beiſtehen, oder ſich ihm, als einem Feinde, widerſetzen ſollten. Wenige Landleute riefen: vive P'Empereur! Allein die Aben⸗ teurer fanden weder Huͤtfe noch Widerſtand bei den hoͤheren Klaſſen. Am Abend des 2. Maͤrzes, andert⸗ halb Tage nach ſeiner Landung, erreichte der kleine Trupp Feinde Cérénon, nachdem ſie ihren kleinen Ar⸗ tillerietrain hinter ſich gelaſſen, um im Stande zu ſeyn, forcirte Maͤrſche zu machen. Als Napoleon fich Dauphiné, der Wiege der Revolution, wie man es nannte, naͤherte, begruͤßten ihn die Landleute mit allgemeinem Willkommen; immer noch erſchienen kei⸗ ne Grundeigen huͤmer, keine Geiſtlichkeit, keine Staats⸗ beamten. Allein ſie waren nun denen nahe, durch weſche das Gelingen oder Mißgluͤcken der Expedition entſchieden werden mußte.
Der Kriegsminiſter Sonlt hatte bedeutende Trup⸗ penkorps in die Gegend zwiſchen Lyon und Chambery geſendet, um, wie er nachmals angab, die hochtra⸗ bende Sprache, welche Talleyrand zuletzt auf dem Kon⸗ greſſe fuͤhrte, dadurch zu unterſtuͤtzen, daß er zeigte, wie Frankreich bereit ſey, loszubrechen. Wenn der Marſchall es mit dieſer Maßregel redlich meinte, ſo war er wenggſtens hoͤchſt ungluͤcklich, denn die Trup⸗


