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dieſer kleinen Inſel bekannt, als ob er niemals Kai⸗ ſer von Frankreich, ja beinahe der ganzen Welt ge⸗ weſen waͤre. Allein Buongparte's Natur war egoi⸗ ſtiſch. Er wußte wohl, wie wenig es einem Kaiſer ziemte, auf eine Krone zu verzichten, und uͤber ſeine zukuͤnftigen Tage zu unterhandeln; er ſchloß daher mit Recht, daß er, wenn er mit Großmuth ſeine Rolle ſpielte, am beſten bei denen, mit welchen er es zu thun hatte, eine entſprechende Freigebigkeit hervorrufen wuͤrde. Als aber der Wurf gethan war, und ſein Schickſal entſchieden zu ſeyn ſchien, unter⸗ ſuchte er genau, was er fuͤr die Zukunft als ſein Eigenthum zu betrachten haͤtte. Seine Gedanken von Frankreich auf Elba wenden, hieß eben ſo viel, als wenn der Elephant, der Artillerie zu tragen ge⸗ wohnt iſt, ſeinen Ruͤſſel zum Sammeln von Steck⸗ nadeln braucht. Allein Napoleon fiel dieß nicht ſchwer, weil er dieſe beiden Objekte nicht nach ihrem Abſtand betrachtete, ſondern in wie fern ſie ihm zu⸗ gehoͤrten oder nicht..
Nach der Betrachtung einer Nacht faßte der ge⸗ fallene Chef ſeinen Entſchluß, und ſandte Caulain⸗ court und Macdonald noch einmal nach Paris, um mit den Verbuͤndeten gegen eine unbedingte Thron⸗ entſagung zu unterhandeln. Das Dokument war in folgenden Worten abgefaßt:—„Da die verbuͤn⸗ deten Maͤchte proklamirt haben, daß der Kaiſer Na⸗ poleon das einzige Hinderniß an der Wiederherſtellung


