109 genſchaften Caͤſars fuͤr Nom geweſen waren, gegen das Wohl der Hauptſtadt und der ganzen Nation nicht in Betracht kommen duͤrfte. Victor, Herzog von Belluno, hatte aus dieſen Ruͤckſichten ſeine per⸗ ſoͤnliche Unterwerfung unter die proviſoriſche Regie⸗ rung eingereicht, und ſein Vorgang zog viele andere nach ſich.
Allein der wichtigſte Proſelyt fuͤr die koͤnigliche Sache war Marſchall Marmont, Herzog von Naguſa, der, mit 10— 12000 Mann zu Eſſonne lag, und die Aoantgarde der franzoͤſiſchen Armee bildete. Er glaudte in dieſer Kriſis dieſelbe Freiheit wie andere Franzo⸗ ſen zu haben, mehr das Wohl Frankreichs, als das Privat⸗Intereſſe Napoleons zu beruͤckſichtigen, und machte, in der Abſicht, Frankreich von den Uebeln ei⸗ nes Buͤrgerkrieges zu befreien, Gebrauch von ſeiner Stellung, um ſeiner Meinung einen Nachdruck zu ge⸗ ben, den kein anderer in dieſem Augenblick haͤtte ge⸗ ben koͤnnen. Marſchall Marmont war nach einer Unterhanblung mit der proviſoriſchen Regierung auf der einen Seite, und Fuͤrſt Schwarzenberg auf der andern Seite fuͤr ſich und ſein Armeekorps in eine Konvention getreten, zu Folge deren er mit der Di⸗ viſton, welche er kommandirte, in die Kaytonirungs⸗ linie der Alliirten uͤberging, und ſo auf jeden Gedan⸗ ken einer weitern Verfolgung des Krieges verzichtete. Auf der andern Seite verlangte der Marſchall Frei⸗ heit und ehrenvolle Behandlung von Napoleons Per⸗


