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Sechstes Kapitel.
Vißktor und andere franzöͤſiſche Marſchälle erklaͤren ihre Treue gegen die proviſoriſche Regierung.— Marmont geht eine beſondere Convention ein, wohnt aber den Conſerenzen in Paris bei, in⸗ dem er Souham als Befſehlshaber ſeiner Armee zuruͤcklaͤßt.— Die Befehlshaber halten eine Zuſammenkunft mit dem Kaiſer Alexander.— Souham tritt mit ſeiner Armee in die Linien der Verbuͤndeten uͤber; in Folge deſſen beſtehen die verbuͤnde⸗ ten Souveraine auf unbedingter Unterwerfung Napoleons.— Sein Benehmen bei der Nachricht von dieſem Reſultat und ſeine widerſirebende Cinwilligung.— Die ihm zugeſtandenen Bedingungen.— Betrachtungen in Hinſicht ihrer Politik.— Mißbilligung des Lord Caſtlereagh.— Napoleon wird von
allen Sei ten verlaſſen.— Die Kaiſerinn Marie Louiſe kehrt unter ihres Vaters Schutz zuruͤck.— ZJoſephine ſtirbt.
Die Bevollmaͤchtigken Napoleons hatten die Wei⸗ ſung, auf ihrer Reiſe nach der Hauptſtadt zu Eſſonne mit Marmont zu conferiren. Sie thaten es und er⸗ hielten hier Nachrichten, welche ihre Unterhandlung noch dringender machten. Mehrere Generale, welche nicht zu Fontainebleau waren, und ſomit nicht Gele⸗
genheit hatten, in Verbindung mit dem dort verſam⸗ melten Kriegsrath zu handeln, glaubten durch die Schritte des Senates, welchen die uͤbrigen oͤffentlichen Behoͤrden beifielen, die Regierung Buonaparte's ge⸗ endigt, oder das Signal zu einem Buͤrgerkriege gege: ben. Die meiſten von ihnen waren der Meinung, daß das Intereffe eines Individuums, deſſen Talente fuͤr Frankreich ſo gefaͤhrlich wurden, als die hohen Ei⸗


