99 2 Sous per Tag, wenn ſie, wie es oft geſchah, zu oöͤffentlichen Geſchaͤften gebraucht wurden, war kein ſchlechter Tauſch fuͤr Freiheit und Gleichheit, nachdem ſie dieſelbe Entdeckung gemacht, wie der arme Schuhflicker, welcher ausrief:—„ſchoͤne Freiheit, in der That, ſie laͤßt mich Schuhe flicken, wie zuvor!“ Bulletins und Moniteurs, welche die Siege Napo⸗ leons austrompeteten, waren fuͤr die Bewohner der Vorſtaͤdte ebenſo begeiſternd und unterhaltend, als es die Declamationen der republikaniſchen Redner ge⸗ weſen; denn an ſolchen Nationaltriumphen hat der Arme ſo gut ſeinen Theil, als der reichere Nachbar; auch waren die Uebel des Krieges dem Armen we⸗ niger empfindlich. Ihre Duͤrftigkeit ſelbſt ſchon ent⸗ hob ſie der Steuerpflichtigkeit, und von ihren Kin⸗ dern, deren ſie die Conſcription beraubte, haͤtten ſie ſich aller Wahrſcheinlichkeit nach auf andere Weiſe trennen muͤſſen, damit ſie ſich anderswo Unterhalt faͤnden. Unter den gegenwaͤrtigen Umſtaͤnden kam noch der Haß gegen die Fremden, welcher Leuten ih⸗ res Schlags eigen iſt, ihrer Bewunderung fuͤr Buo⸗ naparte zu Huͤlfe. In der Schlacht konnten ſie et⸗ was gewinnen, und nichts verlieren, als ihr Leben, das ihre volksthuͤmliche Ritterlichkeit nicht ſehr in Anſchlag brachte. Waͤre Napoleon in Paris geweſen, ſo haͤtte er von dieſer Macht großen Nutzen gezogen. In ſeiner Abweſenheit aber hielt der Einfluß der Eigenthuͤmer, klug geleitet, die Aufwallungen derje⸗
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60. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 26. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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