100 nigen nieder, welche blos thieriſche Staͤrke in die Wagſchaale legten, und die Uebermacht der verbuͤn⸗ deten Armee hielt die Vorſtaͤdte in Unterwuͤrfigkeit.
Die Stimmung des Heeres war eine Frage von großer Wichtigkeit. Sie waren gewohnt, Napoleon in jedes Klima, in jede Gefahr zu folgen, und ſo war ihre Anhaͤnglichkeit an ſeine Perſon im hoͤchſten Grade aufopferungs faͤhig und begeiſtert. Allein dieß galt blos im Allgemeinen von den Offizieren bei den Regimentern, und von den Soldaten. Die Mar⸗ ſchaͤlle und viele der Generale waren eines Krieges uͤberdruͤſſig, in welchem ſie immer nur den Kuͤrzeren zogen. Dieſe und ſo auch viele der ſubalternen Of⸗ fiziere und ſelbſt der Soldaten begannen das Inte⸗ reſſe ihres Fuͤyrers von dem Frankreichs als getrennt zu betrachten. Von Paris ging der Wechſel der Fuͤhrer aus, von denen die Armee waͤhrend jeder Revolutionskriſis gefuͤhrt wurde, und nun ſollten ſie in einem Unternehmen mitwirken, das wahrſcheinlich ieſer Hauptſtadt den Untergang brachte. Gegen die Alliirten anzuruͤcken, und eine Schlacht unter den Mauern der Hauptſtadt zu liefern, hieß eine Stadt der Verheerung Preis geben, deren Name jedem Franzmann heilig und theuer war.
Die Marſchaͤlle insbeſondere waren mit einem Kampfe unzufrieden, in welchem jeder von ihnen nach der Reihe ohne die geeigneten Mittel zum Wi⸗ derſtand gegen eine Uebermacht von Feinden gelaſſen


