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60. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 26. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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9¹ ceine Lage zu verbeſſern, verzichtet habe? Wenn er den Senat wirklich zu dem unterwuͤrſigen ſtlaviſchen Werkzeuge erniedrigte, wie wir beſchrieben haben, und den geſetzgebenden Koͤrper durch einen willkuͤhr⸗ lichen Staatsſtreich vertagt hatte, ſollte er deßhalb der Strafe fuͤr ſeine ungerechte Regierung entgehen duͤrfen?

Im Gegentheile die franzoͤſiſche Nation mußte wie Großbrittannien, zur Zeit der Revolution vom Jahre 1688, ſo gut ſie konnte, dafuͤr Sorge tragen „ne quid detrimenti respublica capiat.“ Der Senat war vielleicht nicht das beſte Organ, den Willen der Geſammtheit auszuſprechen, allein er war das einzige, das Napoleon uberall noch beſtehen ließ; man nahm alſo ſeine Zuflucht zu ihm und bediente ſich ſeiner.

Daß es aus Leuten beſtand, die lange Zeit im Intereſſe Napoleons gehandelt ihn nun aber nicht

laͤnger halten konnten, ließ ſeine ſchlechte Regierung

und die Nothwendigkeit des Einſchreitens nur um ſo deutlicher erſcheinen. 4

Ein richtiges Urtheil uͤber die Gerechtigkeit zu gewinnen, die Entthronung gegen dieſen ausgezeich⸗ neten Mann auszuſprechen, iſt wichtiger, als die Frage: ob ſie nach aller Form Rechtens ausgeſprochen wurde? Um dieſe Frage mit der gebuͤhrenden Unpar⸗ teilichkeit zu beantworten, muͤſſen wir uns nicht nur unſerer Vorurtheile als Englaͤnder entſchlagen, ſon⸗ dern uns auch von dem Einfluß der Anhaͤnger der Bourbons und Buonaparte's ferne halten. Mit die⸗