24 haben, durch den Kreis der ihn umringenden Jaͤger durchzubrechen, und in der Hoffnung, ſeine Armee durch die Beſatzungen aus den Grenzfeſtungen und das kriegeriſche Landvolk vom Elſaß und der Franche⸗ Comté zu verſtaͤrken, ſeine Feinde ploͤtzlich von hinten anzufallen, bevor ſie Zeit gewannen, etwaige Offenſiv⸗ Operationen auszufuͤhren, oder vielleicht auch nur anzuordnen. Der Plan ſchien um ſo mehr zu ver⸗ ſprechen, da er feſt uͤberzeugt war, daß ſein Marſch die große Armee Schwarzenberg's wo nicht zu ſeiner Verfolgung, doch wenigſtens zu ſeiner Beobachtung nach ſich ziehen wuͤrde; da der Glaube, der Krieg koͤnnte einzig da entſchieden werden, wo er in Perſon zugegen ſey, durch vielfache Erfahrung ſeiner Meinung nach ſowohl bei ſeinen Feinden, als auch bei ſeinen eigenen Soldaten, allgemein herrſchend geworden war.
Napoleon konnte ſich nicht verhehlen, was er auch dem franzoͤſiſchen Publikum kund that, daß ein Marſch oder ein Hourra auf Paris, wie er ſich ausdruͤckte, das Hauptziel der Verbuͤndeten war. Jede Bewegung vorwaͤrts von Seiten Bluͤcher's ober Schwarzenberg's hatte dieß zum Zweck; allein ſie hatten dieſes Un⸗ ternehmen aufgegeben, da er eine Demonſtration, es
zu verhindern, gemacht; und deßhalb vermuthete
er bei ihnen keinen ſo kuͤhnen Entſchluß, gerade auf Paris loszugehen, und die franzoͤſiſche Armee unan⸗ gefochten in ihrem Ruͤcken zu laſſen, ſo daß er ihre Kommunikation mit Deutſchland abſchneiden konnte.


