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tend, ſehr befuͤrchten ließ, daß er bei veraͤnderten Um⸗ ſtaͤnden ſich wieder ſchadlos zu halten ſuchen wuͤrde; allein es ſaßen Miniſter in dem engliſchen Kabinet, die Bedenken trugen, die Schuld eines verlaͤngerten— Krieges dadurch auf ſich zu laden, daß ſich England
oͤffentlich fuͤr die Sache der Bourbons eutſchied, deren
Anſpruͤche etwas veraltet waren, und welche bisher
das Ungluͤck in ihrem Gefolge hatten. Englands In⸗
tereſſe fuͤr die koͤnigliche Sache beſchraͤnkte ſich daher
auf fromme Wuͤnſche.
Der Kaiſer Alerander theilte das Mitleid, das alle Souveraine gegen dieſe nngluͤckliche Familie fuͤhlen mußten, deren Sache gewiſſermaßen die Sache aller Fuͤrſten war. Es iſt bekannt, daß Moreau in die Dienſte des ruſſiſchen Monarchen nur auf die aus⸗ bruͤckliche Zuſicherung von Seiten Aleranders trat, daß die Bourbons, unter den Beſchraͤnkungen einer freien Konſt itution, wieder auf den Thron von Frank⸗ reich geſetzt werden ſollten; Preußen mußte vermoͤge ſeiner genauen Verbindung mit Rußland, und den perſoͤnlichen Gruͤnden zu gegenſeitiger Abneigung zwiſchen Friedrich und Napoleon, fuͤr den Sturz des letztern ſtimmen.
Allein die zahlreichen Armeen Oeſterreichs und ihre Naͤhe bei dem Kriegsſchauplatz machten ihren Beiſtand ür die Verbuͤndeten unerlaͤßlich, indeß die Verwandt⸗ ſchaft ſeines Kaiſerhauſes mit dieſem einſt gluͤcklichen Sol⸗ bte neihnen bei ihren Berzthungen viele Schwierig⸗ keiten in den Weg legte. Man glaubte, der Katſer


