Teil eines Werkes 
59. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 25. Theil (1827)
Entstehung
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Es war von der groͤßten Wichtigkeit, daß ſich beide Faklionen vorſichtig betrugen, bis ſich entſchieden hatte, welchen Weg die verbuͤndeten Monarchen bei der Unterhandlung mit Buonaparte einſchlagen wuͤr⸗ den. Der Ausgang davon war noch unbeſtimmter, da man allgemein annahm, daß die Souveraine, ob⸗ gleich in dem Hauptpunkte einverſtanden, einerſeits die Uebermacht Frankreichs zu vernichten, andererſeits daſſelbe in dem Beſitz des ihm zukommenden Anſehens und Einfluſſes zu laſſen, ſich nicht uͤber die Art und Weiſe vereinigt hatten, auf welche ſolches in Zukunft regiert werden ſollte.

Der Peinzregent von Enaland war vermoͤge des

Adels ſeiner Geſinnung ſowohl, als auch durch ſeinen

ſcharfen und umſichtigen Blick in die Moͤglichkeit der Zukunft zu Gunſten der Bourbons geſtimmt. Dieſe erlauchte Perſon ſchloß ſehr treſſend, daß freie Inſti⸗ rutionen wahrſcheinlich unter dem Schutze des wieder aufgenommenen Koönigshauſes, das ſeine Krone unter der Freiheit guͤnſtiger Bedingungen wieder erlangte, beſſer gedeihen wuͤrden, als unter der Modification des revolutionnaͤren Syſtems, das, im Falle Buona⸗ parte auf dem Throyne bliebe, ſtets als Eingriffe in ſeine kaiſerliche Machtvollkommenheit enthaltend, be⸗ rrachtet werden muͤßte Die Bourbons konnten vor⸗ ausſichtlich unter den obwaltenden Umſtaͤnden alles nur fuͤr Gewinn halten, wo dagegen der unbeugſame, gekraͤnkte Stolz Napoleons uͤber ſeinen Verluſten bruͤ⸗