Teil eines Werkes 
59. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 25. Theil (1827)
Entstehung
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allerdings der Fall war, ſo konnte dieſes Unglück, als die Folge von verlornen Schlachten, nicht dadurch ver⸗ größert werden, daß er ſich in Bedingungen fuͤgte, die ihm nach ſeinen Niederlagen angeboten wurden. Der Verluſt einer Schlacht gereicht dem geſchlagenen Feldherrn mehr oder weniger zum Voörwurf; aber es entehrt einen patriotiſch geſinnten Fuͤrſten keineswegs, enn er ſich zu Opfern verſteht, um dadurch die Gei⸗ ßel eines verlaͤngerten und ungluͤcklichen Krieges zu entfernen. Laſſen wir jedoch dem Andenken eines ſo ausgezeichneten Mannes Gerechtigkeit wiederfahren! Wenn das wohlverdiente Vertrauen auf den Eifer und die Tapferkeit ſeiner Truppen, und auf ſein eigenes Feldherrntalent ihn zu dem großen politiſchen Fehler verleiten konnte, einen ehrenvollen Frieden auszuſchla⸗ gen, ſo zeigen die ſeltſamen Wechſelfaͤlle des Feld⸗ zugs 1814 zur Genuͤge, in wieferne ſein Vertrauen begruͤndet war.

Um dieſe Zeit lud Maret, der Herzog von Baſ⸗ ſano, die Verbuͤndeten ein, zu Mannheim einen Kon⸗ greß zu halten und die Friedens⸗Praͤliminarien in Erwaͤgung zu ziehen, und von Seiten Großbrittanniens wurde Lord Caſtlereagh, ein Kabinetsminiſter, abge⸗ ſandt, um daſſelbe bei dieſer wichtigen Gelegenheit zu vertreten. Der Parteigeiſt, der in Laͤndern, wo freier Ausſpruch der Meinungen geſtattet iſt, gerne die beſten und wuͤrdigſten Maͤnner verunglimpft, deren politiſche Meinungen er bekaäͤmpft, hat dieſen