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Rußland haͤtte Napoleon, beinahe nach ſeinen eigenen Bedingungen, Friede machen koͤnnen, wuͤrde er einer Art von Obergewalt entſagt haben, welche er bei Auf⸗ ſtellung ſeiner Armeen an der Grenze von Polen uͤber ein unabhaͤngiges und maͤchtiges Reich ausuͤben zu wollen ſchien. Es lag zwiſchen den beiden Kaiſern nichts mehr im Streite, als der Punkt der Gleichheit, welchen Alerander, um gegen ſich und ſeine Unterthanen gerecht zu ſeyn, unmoͤglich aufgeben konnte.
Der Kongreß zu Prag war anderer Art. Der Wechſel des Kriegs, oder vielmehr die Folgen von Napoleons eigener Uebereilung hatten ihn einer uner⸗ meßlichen Armee verluſtig gemacht, und ſowohl Preu⸗ ßen als Oeſterreich von ſeinem Einfluſſe befreit; und dieſe Maͤchte, in Vereinigung mit Rußland und Eng⸗ land, konnten einen ſolchen Vertrag verlangen und er⸗ zwingen, der Preußen gegen das nochmalige Verſinken in einen Zuſtand der Heloten oder Gibeoniten ſicher ſtellen, und Oeſterreich, das zwar in eine ſo abhaͤngige Lage nicht kommen konnte, der Gefahr uͤberheben mußte, auch in Zukunft noch mancher ſchoͤnen Provinz beraubt, und laͤngs feiner Grenze durch alle die Kriege
beunruhigt zu werden, welche die bekannte Ehrſucht
der franzoͤſiſchen Regierung erwecken duͤrſte. Doch druͤckten die von dem Fuͤrſten Metternich vorgeſchla⸗ genen Bedingungen nur die Befreiung Deutſchlands von dem franzoͤſiſchen Einfluſſe und die Zuruͤckgabe Illyriens aus. Hollands und Spaniens Schickſal


