ihn jedoch zu einem ſchlechten Unterhaͤndler, ſofern er nicht volle Macht behielt, die Bedingungen ſelbſt zu beſtimmen. Sein Beharren auf einem einmal gefaß⸗ ten Entſchluſſe, in manchen andern Faͤllen ſehr zweck⸗ maͤßig, war gerade hier von nachtheiliger Wirkung, weil es ihn abhielt, fuͤr den Frieden etwas aufzuopfern, woruͤber er jetzt noch freie Gewalt hatte, die ihm ſpaͤterhin entging. Die Zaͤhigkeit, die er dadurch be⸗ wies, war ein Hauptzug in ſeinem Charakter. Er haͤtte ſich etwa bewegen laſſen, ſeine Anſpruͤche auf Koͤnigreiche und Provinzen, die er wieder zu erobern vermochte, aufzugeben; handelte es ſich aber von etwas, das er noch beſaß, ſo hielt er es feſt, und es moͤchte minder ſchwierig geweſen ſeyn, einem Loͤwen ſeine Beute zu entreißen. Daher wurden, als ein
Ungluͤck uͤber das andere ihn verfolgte, die Unterhand⸗
lungen zwiſchen ihm und den Verbuͤndeten dem Han⸗ del aͤhnlich, der nach der alten Geſchichte mit dem roͤmiſchen Koͤnige um die Buͤcher der Sibylle abge⸗ ſchloſſen ward; der Preis des Friedens ſteigerte ſich, gleich dem jener geheimnißvollen Buͤcher, gegen ihn mit jeder neuen Conferenz. Niemand wird ſich dar⸗ uͤber wundern, wenn er bedenkt, daß die Anſpruͤckt der ſich im Vortheile beſindenden Partei nach Maß⸗ gabe der abnehmenden Macht des unterliegenden Theils natuͤrlich ſteigen muͤſſen. Daſſelbe wird aus einem Ruͤckölick auf fruͤhere
Verhandlungen hervorgehen. Vor dem Kriege mit


