Teil eines Werkes 
28. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 4. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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Seite ſev. Hatte man dieß erreicht, ſo konnte man darauf rechnen, daß Barrere und ſeine Parthei treue

Anhaͤnger ſeyn wuͤrden. Aber ſo lange die Jakobiner die Gewalt hatten, nach ihrem Gefallen den Konvent mit dem empoͤrten Poͤbel aus den Vorſtaͤdten zu um⸗ ringen, ohne daß die Deputirten ein anderes Ver⸗ theidigungsmittel beſaßen, als ihre Unverletzlichkeit, ſo lange war die Anhaͤnglichkeit derienigen, deren Hauptzweck beim Stimmgeben ihre perſoͤnliche Sicher⸗ heit war, weder zu hoffen, noch zu erwarten. Die Girondiſten blickten deßhalb aͤngſtlich umher, um ſich wo moͤglich eine ſolche Truppenmaſſe zu verſchaffen, welche im Stande waͤre, ſie und ihre furchtſamen Al⸗ liirten zu ſchuͤtzen.

Man hat geglaubt, ein thaͤtigeres und ſchlaueres Miniſterium, das mit der Fuͤhrung revolutionaͤrer 3 Bewegungen beſſer bekannt geweſen waͤre, haͤtte in dieſem Zeitpunkt ſich eine wichtige Huͤlfe ſichern koͤn⸗ nen, wenn ſie den ſchrecklichen Danton den Reihen der Feinde entzogen, und den ihrigen einverleibt haͤt⸗ ten. Man muß bemerken, daß das Lager der Jako⸗ biner drei getrennte Partheien enthielt, von denen jede durch einen der oben beſchriebenen Triumvirn ge⸗ leitet wurde, und die in Uebereinſtimmung handelten zu dem gemeinſamen Zweck, die Revolution durch die⸗ ſelben Mittel vorwaͤrts zu treiben, durch welche ſie begonnen, indem man das Schwert des Schreckens

enibloͤßte, und fuͤr das der Gerechtigkeit ausgab,