128 und ſich dem Schutz der treuen Buͤrger ven Paris an⸗ zuvertrauen.
Die Stadt Paris war zu der Zeit unter der Ge⸗ walt des anmaßenden Gemeinderaths, in welches Amt ſich diele am 10. Auguſt ſelbſt eingedraͤngt hatten. Ihre erſte amtliche Handlung war, die Ermordung Mandats, des Kommandanten der Nationalgarde, zu veranſtalten; auch beweiſen ihre noch vorhandenen Rechnungen, daß ſie die Septembermoͤrder aufſtellten und bezahlten. Selbſt erprobte Jakobiner und erbar⸗ mungsloſe Moͤrder hatte dieſe buͤrgerliche Koͤrperſchaft zu ihren Agenten und Helkershelſern, eine ungewoͤhn⸗ liche Anzahl Mu icipalbeamte erhoben, welche ihre
Garden, ihre Angeber, ihre Spionen, ihre Kerker⸗
meiſter und ihre Henker zugleich waren. Sie hatten dabei in den meiſten Sektionen eine Majoritaͤt der Einwohner gewonnen, deren Stimmen ſie und ihre Agenten an die Spitze der Nationalgarde brachte, und die Pickenmaͤnner aus den Vorſtaͤdten waren ſtets be⸗ reit, ihren vortrefflichen Gemeinderath ſogar gegen den Konvent ſelbſt zu unterſtuͤtzen, der in Ruͤckſicht der Freiheit ſeiner Handlungen, oder der wirklichen Macht kaum eine Ehrfurcht gebietendere Rolle ſpielte, als der Koͤnig nach ſeiner Ruͤckkehr von Varennes.
(Die Fortſetzung dieſes Kapitels folgt im nächſten Bändchen.)
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