Teil eines Werkes 
28. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 4. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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ihnen ihr vorherrſchender Einfluß im Konvent an die Hand geben konnte. Sie waren meiſtens Maͤnner, deren Philoſophie, obgleich ſie in wilde politiſche Spe⸗ kulationen ſich verloren, ihr moraliſches Gefuͤhl fuͤr Recht und unrecht nicht erſtickt hatte, beſonders jezt, wo der Kampf zwiſchen Monarchie und Demokratie geendet war, und nur noch die Frage uͤbrig blieb, wie der Sieg benuͤzt werden ſolle. Obgleich ſie am 10. Auguſt den Angriff auf die Tuillerien unterſtuͤzt hatten, den ſie als ein Gefecht betrachteten, ſo waren ihre Haͤnde doch mit den Septembermetzeleien nicht befleckt, welche ſie, wie wir ſogleich ſehen werden, ih⸗ ren Nebenbuhlern, den Jakobinern, als ein ſchreckli⸗ ches Verbrechen vorwarfen. Ueberdieß hatten ſie den Preis gewonnen, und waren im Beſitz der Regie⸗ rung; gleich den Konſtitutionellen vor ihnen wuͤnſch⸗ ten jezt die Girondiſten, daß hier der revolutionaͤre Strom enden, und die ordentlichen Formen von Ge⸗ ſetz und Gerechtigkeit ihren gewohnten Gang durch Frankreich nehwen ſollten, um dem Volke Sicherheit des Lebens, der perſoͤnlichen Freiheit und des Eigen⸗ thums zu gewaͤhren, und ihnen, welche die Zuͤgel der Regierung in den Haͤnden hatten, die Mittel zu ver⸗ ſchaffen, ſie ehrenvoll, ſicher und mit Vortheil fuͤr das Ganze zu fuͤhren. 1

Die philoſophiſchen Staatsmaͤnner, bei denen dieſe Betrachtungen nicht verloren waren, fuͤhlten ſich nichts deſto weniger ſehr in Verlegenheit, auf welche