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Marie Antoinette geweſen zu ſeyn ſcheint, wurde buchſtaͤblich in Stuͤcke gehauen, und ihr Kopf paratirte nebſt andern auf Picken durch die Hauptſtadt. Auf dieſer abſcheulichen Waffe wurde er nach dem Tempel gebracht, die Zuͤge noch ſchoͤn im Tode, und die lan⸗ gen ſchoͤnen Locken floſſen um den Speer her. Die Moͤrder beſtanden darauf, daß der Koͤnig und die Koͤnigin gezwungen werden ſollten, ans Fenſter zu treten, um dieſe entſetzliche Trophaͤe zu ſehen, Die Municipalbeamten, welche bei den koͤniglichen Gefan⸗ genen Wache hielten, hatten Muͤhe, nicht nur ſie von dieſer ſchrecklichen Unmenſchlichkeit zu retten, ſon⸗ dern auch zu verhindern, daß das Gefaͤngniß nicht erſtuͤrmt werde. Dreifarbige Baͤnder wurden quer uͤber die Straße geſpannt, und dieſe ſchwache Schran⸗ ke ward hinreichend beſunden, um anzudeuten, daß der Tempel unter dem Schutze der Nation ſtehe. Wir leſen nicht, daß die Wirkſamkeit der dreifarbigen Baͤnder zum Schutz irgend eines andern Gefaͤngniſſes verſucht worden ſey. Ohne Zweifel hatten die Henker ihre Anweiſungen, wo und wann dieſelben geachtet werden ſollten.
Die Geiſtlichen, welche aus frommen Zweifeln den Konſtitutionseid nicht geleiſtet hatten, waren waͤhrend der Metzelei ganz beſonders der Gegenſtand des Hohns und der Erauſamkeiten, und ihr Beneh⸗ men war ſo, wie es mit ihren religioͤſen Bekenntniſ⸗ ſen und mit ihrem Gewiſſen uͤbereinſtimmte. Man
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