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28. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 4. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Picken und Saͤbeln das Urtheil vollſtreckten, und durch die Art, wie ſie ihr Amt an den Lebenden verrichte⸗ ten und die Koͤrper der Todten zerfleiſchten, bewieſen, daß ſie ihren Poſten ebenſowohl aus Mordluſt, gls aus Liebe zum Gelde einnahmen. Sie wechſelten oft die Plaͤtze; die Richter giengen hinaus, um das Hen⸗ keramt zu uͤbernehmen, die Henker ſaßen ſodann in itrer Reihe mit bluttriefenden Haͤnden als Richter. Maillard, ein Boͤſewicht, der ſich bei der Belagerung der Baſtille ausgezeichnet hatte, aber durch ſeine Tha⸗ ten auf dem Marſch nach Verſailles beſſer bekannt iſt, hatte waͤhrend dieſer kurzen und blutigen Unter⸗ ſuchungen den Vorſitz. Seine Geſaͤhrten auf der Bank waren gleichen Schlags; doch gab es Gelegen⸗ heiten, wo ſie einige fluͤchtige Spuren von Menſch⸗ lichkeit blicken ließen, und die Bemerkung iſt nicht unwichtig, daß Kuͤhnheit mehr auf ſie wirkte, als alle Bitten um Gnade und Mitleiden. So wurde ein eingeſtandener Royaliſt ungekraͤnkt entlaſſen, waͤh⸗ rend die Konſtitutionellen gewiß ſeyn konnten, nieder⸗ gemetzelt zu werden. Ein anderer ſonderbarer Zug iſt, daß zwei von dieſen Boͤſewichtern, welche aufge⸗ ſtellt waren, um eines der beabſichtigten Schlachtopfer zu bewachen, ihn als freigeſprochen ſicher nach Hauſe ent eßen, darauf beſtanden, ſein Zuſammentreffen mit ſeiner Familie zu ſehen, an den Entzuͤckungen

diens Augenblicks Theil zu nehmen ſchienen, und

beim Abſchied die Hand ihres geweſenen Gefangenen W. Seott's Werke XXVII. 4 4