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maͤßig fuͤrchteten und verabſcheuten, nebſt Monge und Lebrun die uͤbrigen Stellen bei der proviſoriſchen Ere⸗ kutivgewalt annahmen, wie man ſie jezt nannte. Die⸗ ſe lezten fuͤnf Miniſter waren Girondiſten.
Es war nicht die ernſtliche Abſicht der Verſamm⸗ lung, Ludwig wieder in einen Pallaſt zu bringen, oder ihm auch nur die geringſte perſonliche Freiheit, den geringſten politiſchen Einfluß zu geſtatten. Sie hatte zwar in der Nacht des 10. Auguſts beſchloſſen, daß er den Pallaſt Luxemburg bewohnen ſollte; aber am 41. wurde ſein Aufenthaltsort mit dem der koͤniglichen Familie in eine alte Feſte verlegt, die der Tempel hieß, nach den Tempelrittern, denen ſie einſt gehoͤrt hatte. Es ſtand zwar vorn ein Haus mit einigen neueingerichteten Zimmern, aber Ludwigs Wohnung war das Gefaͤngniß oder der alte Verwahrungsort, das ein ungeheurer viereckiger Thurm von hohem Al⸗ ter war, der aus vier Stockwerken beſtand. Jedes Stockwerk enthielt zwei oder drei kleine Zimmer, aber dieſe waren mit nichts verſehen, und boten keine Be⸗ quemlichkeit dar, nicht einmal fuͤr eine gewoͤhnliche Familie, geſchweige denn fuͤr Gefangene von ſolchem Rang. Die koͤnigliche Familie wurde mit einer Stren⸗
ge bewacht, welche mit jedem Tage zunahm. Unterdeſfen verfuhr das Revolntionsgericht gegen die Freunde und Anhaͤnger des abgeſezten Monarchen, man haͤtte glauben follen, ohne einen Anſtrich von lei⸗ denſchaftlicher Heftigkeit. De la Porie, Intendant


