36 hatte, um ihn aus dem erniedrigenden Zuſtand von
Zwang zu befreien. Die Forderungen des Gemeinderathes von Paris,
dieſes Sanhedrins der Jakobiner, waren in der Re⸗
gel Blut und Rache, und Revolutionsgerichte, um kurz und ſcharf gegen Konſtitutionelle und Royaliſten, gegen Soldaten und Prieſter zu verfahren,— gegen alle, die nach dem Grundſatz handelten, daß der Koͤ⸗ nig einiges Recht habe, ſeine Perſon und ſeinen Pal⸗ laſt gegen einen wuͤthenden, mit Musketen und Ka⸗ nonen bewaffneten Volkshaufen zu vertheidigen,— gegen alle, welche auf irgend eine Weiſe beſchuldigt werden konnten, zu irgend einer Zeit waͤhrend aller Wechſel dieſer wechſelvollen Revolution Lehrſaͤtze gebil⸗ ligt zu haben, welche zur Monarchie fuͤhrten.
Ein Revolutionsgericht wurde dem gemaͤß ange⸗ erdnet; aber die Girondiſten, um ſeinen Maßregeln einigen Zaum anzulegen, machten das Urtheil einer Jury zur Verurtheilung nothwendig; ein Hinderniß, das den Jakobinern eine unnoͤthige und unbuͤrgerliche Beſchrankung der Volksrechte ſchien. Robespierre ſoll⸗ te Praͤſident dieſes Gerichts werden, aber er lehnte dieſes Amt ab, in Betracht ſeiner philanthropiſchen Grundſatze! Indeſſen war die Schaͤrfe ſeiner Maßre⸗
geln hinreichend verſichert durch die Ernennung Dan⸗ 3 tons zum Juſtizminiſter, welches Amt ihm als einem Jakobiner zugefallen war, waͤhrend Roland, Servan und Klaviere, die ihren ſchrecklichen Kollegen glei


