Teil eines Werkes 
28. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 4. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Seele war, ſo war er doch ſogar auf ſein koͤrperliches Ausſehen eitel und nahm nie das Aeußere eines Sansculotten an. Unter ſeinen jakobiniſchen Genoſ⸗ ſen zeichnete er ſich aus durch die Puͤnktlichkeit, wo⸗ mit ſein Haar gepudert war, und auf die Nettigkeit ſeines Anzugs achtete er ſehr ſorgfaͤltig, um wo mög⸗ lich der Gemeinheit ſeines Ausſehens das Gegenge⸗ wicht zu halten. Seine Zimmer, obgleich klein, wa⸗ ren elegant, und Eitelkeit hatte ſie mit den Bildniſ⸗ ſen ihres Inhabers angefuͤllt. R eres Bild in Lebensgröße hing an der einen E„ ſein Minia⸗ turgemaͤhlde an der andern, ſeine ſte nahm eine Niſche ein, und auf dem Tiſche waren einige Madail⸗ lons aufgeſtellt, welche ſeinen Kopf im Profil darſtell⸗ ten. Die hiedurch angezeigte Eitelkeit zengte von dem kälteſten und ſelbſtſuͤchtigſten Charakter, da er Vernachlaͤſſigung fuͤr eine Beleidigung auſah, und Huldigungen nur wie einen Tribut aufnahm, ſo daß Lob ohne Dankbarkeit angenommen, und mit Gefahr eines toͤdtlichen Haſſes verweigert wurde. Die Ei⸗ genliebe eines ſolchen gefaͤhrlichen Charakters iſt eng mit Vosheit verbunden, und Robespierre war einer 1 der boshafteſten und rachſuͤchtigſten Menſchen, welche 1 jemals gelebt haben. Man weiß nicht, daß er je ei⸗ nen Widerſpruch, eine Beleidigung oder auch nur ei⸗ ne Nebenbuhlerſchaft verziehen haͤtte, und auf ſeiner 3 en Grunde angemerkt zu bſchon nicht unmittelbares Todes⸗

r 441 Schreibtafel aus e

ſeyn, war ein ſicher