Teil eines Werkes 
26. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 2. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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112 Thron, von dem er ſeinen Verwandten verdraͤngen wollte. Er ſoll deßwegen alle ſeine Schaͤtze und ſeinen ganzen Kredit zur Verfuͤgung von Maͤnnern geſtellt haben, die. mit jenen kraͤftigen Eigenſchaften, wodurch man in un- ruhegen Zeiten vorwaͤrts kommt, begabt, dagegen aber, von allem Vermoͤgen und von aller Moralitaͤt entbloͤßt, ihrem Beſchuͤtzer dadurch zu dienen ſuchten, daß ſie ob⸗ ſcure und untergeordnete Helfer fuͤr ſeine Sache warben und Meuchelmoͤrder fuͤr ihn dungen. Man verſichert, die Graͤuel vom 5ten und öten Oktober ſeien durch die geheimen Agenten des Herzogs von Orleans, und zu ſeinen Gunſten eingeleitet worden; es ſei der Plan gewe⸗ ſen, den Koͤnig abzuſetzen, den Herzog zum Generallieu⸗ tenant des Koͤnigreichs auszurufen, waͤhrend die ihm ſo verhaßte Koͤnigin ermordet wurde. Es heißt, er ſei, waͤhrend der Tumult am groͤßten war, vermummt auſ⸗ ſerhalb der Szene auf der Lauer geweſen, habe aber nicht den Muth gehabt, ſich kuͤhn dem Volke zu zeigen, um uͤberraſchend auf daſſelbe zu wirken, oder die von ſeinen Geſellen bewirkte Stimmung fuͤr ſich zu benutzen*). Da der Herzog ſolchergeſtalt gerade in dem entſchei⸗ dendſten Augenblicke geſtrauchelt, und der Aufſtand fuͤr ihn durchaus kein Reſultat hatte, ſo mußte er zuletzt den Suͤhnebock abgeben und von Allen der Einzige fuͤr den Aufſtand buͤßen. Er war unter dem ehrenvollen Vorwmande einer Geſandtſchaft nach England ins Eril ge⸗ Man ſehe die Verhand ungen von dem Chatelet. 3